Tabakrauch, Weichmacher, Konservierungsstoffe, Lösemittel – diese und andere flüchtige Schadstoffe können uns ziemlich zusetzen. Damit Sie sich in Ihren Räumen wohlfühlen, sollten Sie frei atmen können. Es lohnt sich also, Schadstoffansammlungen richtig zu bekämpfen.

  • Tabakrauch

beeinträchtigt unsere Gesundheit – Passivrauchen genauso wie aktives Rauchen. Mögliche Gesundheitsfolgen sind Atemschwierigkeiten, Belastung der Bronchien, Durchblutungsstörungen oder klassische Raucherkrankheiten. Die Inhaltsstoffe des Tabakrauches lagern sich als gelbliche Schicht auf Decken und Wänden ab, was Sanierungsmassnahmen erschwert.

  • Weichmacher

sind zum Beispiel in PVC-Bodenbelägen, gewissen Farben und Lacken oder Dichtungen zu finden. Sie können die Fortpflanzungsfähigkeit gefährden und dem Kind im Mutterleib schaden.

  • Konservierungsstoffe

werden häufig in Farben, Putzen, Spanplatten, Bodenbelägen, Möbeln, Kosmetika oder Reinigungsprodukten eingesetzt. Sensible Menschen reagieren mit Reizungen der Augen und Atemwege, Kopfschmerzen, Depressionen oder Allergien.

  • Lösemittel

oder VOC (Volatile Organic Compounds) finden sich beispielsweise in Boden- und Wandmaterialien, Farben, Lacken, Klebstoffen, Dekomaterialien oder Reinigungsprodukten. Sie können zu Schleimhautreizungen, Schwindelgefühlen oder Kopfschmerzen führen. Am meisten Vorsicht ist beim Lackieren grösserer Flächen oder Kleben von Bodenbelägen bei gleichzeitig schlechter Belüftung geboten.

  • Gewusst wie

Schadstoffe lassen sich oft nur schwer ermitteln. Hausstaub- und Raumluftmessungen sind am effektivsten, können jedoch den Verursacher nicht bestimmen. Achten Sie bei Einrichtungsgegenständen und Renovationen auf umweltverträgliche, gesundheitlich unbedenkliche Produkte.